Liebe Lehrerinnen und Lehrer,
das THEATER in der LIST e.V. freut sich - in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Sparkassen- und Giroverband - Ihnen auch in diesem Jahr wieder ein kostengünstiges Theaterangebot in gewohnt professioneller Qualität machen zu können. Mit folgenden Stück kommen wir ab Juni gern auch in Ihre Schule:

PORFEL und Pralone

ein Stück über Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen und bei uns Zuflucht suchen.                                          für Kinder im Grundschulalter von Willi Schlüter

 

 

Zum Stück:                                                                                                                                               

Pralone ist eine freundliche und lustige Frau. Seitdem sie vor einigen Jahren aus ihrem Heimatland vor dem Krieg fliehen musste, arbeitet sie in einem kleinen Theater als Putzfrau. Wenn sie dort alleine ist, singt und spielt sie und träumt von Prinzen und anderen Märchenfiguren. Und sie träumt auch oft von ihrer verlassenen Heimat und ihrem vermissten Sohn, den sie als Baby in den Kriegswirren verloren hat. Eines Tages bemerkt Pralone, dass sie nicht allein im Fundus ist. Ein fremder Junge hat sich dort eingeschlichen und versteckt, -  auch er ist von weither übers Meer nach Deutschland geflohen…                                                     

Was ist das für ein Junge? Wie denkt er? Wie spricht er?  Wie fühlt er? Wie kann man ihm helfen?   Pralone nimmt die Sache in die Hand und eine spannende Geschichte mit einem überraschenden Ende nimmt seinen Lauf.

 

 

„Porfel und Pralone“ ist ein Stück, das mit vielen Versatzstücken arbeitet und Märchenmotive einbaut – wie „Dornröschen“ oder die „Bremer Stadtmusikanten“. Und Theater als Theater vorstellt. Da bricht viel Heutiges ins Stück, ohne mit dem Zeigefinger zu wedeln. Und der Autor – wie schon so oft – überlässt die Moral dem Zufall und verlässt sich aufs Theater. Die Schauspieler spielen Situationen durch, suchen den Kontakt zum jungen Publikum. Fragen über Fragen purzeln über die Rampe und kalkulieren Antworten mit ein. Es ist eine Geschichte vom Fremdsein, Einsamsein, poetisch, märchenhaft – und doch sehr heutig.

 

Tägliche Schreckensnachrichten von Kriegsschauplätzen aus aller Welt und die Bilder von abertausenden von Flüchtlingen haben unser Land verändert. Noch weiß keiner genau, wie wir all diese Probleme lösen sollen. Aber bei allen Versuchen, Lösungen zu finden, muss vor allem die Mitmenschlichkeit und Solidarität an erster Stelle stehen.

 

 „Wir machen immer solch ein Theater wegen irgendwelcher Kleinigkeiten. Machen aus banalen Dingen riesige Probleme, jammern über bedeutungslose Unwichtigkeiten, anstatt froh zu sein, in einer einigermaßen heilen Welt zu leben. Vielleicht sollten wir uns darüber mal Gedanken machen – vielleicht sehen wir dann vieles mit anderen Augen!“                                                 

Zitat einer 8 jährigen Schülerin nach einer Vorstellung im THEATER in der LIST

Das THEATER in der LIST widmet dieses Stück allen Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und nun versuchen mit uns in Deutschland zu leben. Wir sollten uns diesem Versuch stellen und freundlich aufeinander zugehen.

Das Stück ist eine mobile Produktion und kann ohne großen Aufwand in jeder Schule, Turnhalle, Pausenhalle gespielt werden.

Es sollten nicht mehr als 100 Kinder pro Vorstellung teilnehmen.

Die Kosten für eine Aufführung betragen für Sie nur 300 Euro!

Anfragen und Buchungen für Vorstellungen im Zeitraum Juni bis November 2016  

unter : 0511 / 897 119 46 oder info@ theater-in-der-list.de

                                                                                                                                 


Liebe Lehrerinnen und Lehrer

 

Das THEATER in der LIST  möchte Sie auf sein erfolgreiches Jugendstück aufmerksam machen und es Ihnen und vor allem Ihren SchülerInnen empfehlen. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie mit Ihren SchülerInnen eine Vorstellung bei uns im Theater besuchen. Oder aber als Gastspiel in Ihre Schule einladen

 

FEIND-Berührung 2.0

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden.von Willi Schlüter und Tim von Kietzell 

 

Das Theaterstück "Feindberührung 2.0". handelt von der Begegnung zwischen einem "Counter-Strike"-süchtigen Jungen (Ben) und einem bosnischen Hausmeister (Herr Baris). Es geht um Gewalt-verarbeitung, Fremdenhass und virtuelle Kriegswelten. Die Würde eines Menschen einerseits und Rachsucht andererseits sind die zentralen Themen des Stücks. Wie aber kann die Flucht in eine virtuelle Welt die verloren geglaubte Ehre zurückbringen und wie soll man mit dem Trauma erlebter Gewalt umgehen? Die Suche nach dem richtigen Platz in der Gesellschaft und dem Weg zu Anerkennung und Respekt verbindet die beiden Protagonisten. Ben ist anfänglich genervt, fast aggressiv und voller Vorurteile gegen den Ausländer Herrn Baris und hat wiederum seine eigene Meinung zu der angeblichen „Computerspielgewalt“. Die Begegnung dieser beiden verläuft taktisch abwartend. Doch langsam findet Herr Baris heraus, was Bens Ehre verletzt hat. Ein gefährliches Geheimnis tut sich auf …

 

Diese Inszenierung hat keinen erhobenen Zeigefinger. Sie ist trotz des schwierigen Themas humor-voll und unterhaltend, doch auch nachdenklich und berührend. Herr Baris hat in diesem Stück eine besondere Rolle, und mit seiner jovialen und respektvollen Art wird er das Publikum für sich gewinnen.

Mit tief bewegenden persönlichen Geschichten, komödiantischen Einlagen und knallharten  Aus-einandersetzungen geht es um's „Eingemachte“: um den Verlust der Ehre und was daraus folgen kann.

Die Schauspieler bewegen sich in einer sensiblen Inszenierung trotz der großen Verständigungs-schwierigkeiten aufeinander zu, zeigen Aufgeschlossenheit und sogar Mut einen neuen riskanten Weg zu gehen, um Frieden zu finden.

 

Eine Stunde voller Nachdenklichkeit über zu entdeckendes Fremdes und lebensvollen Humor.

 

„In die Höhle des Löwen, freiwillig?“ So denkt man dann doch als Schauspieler, wenn man an der Schule ankommt: Es herrscht ein etwas rauer Umgangston und unruhig, fast ruppig ist es beim Aufbau. Wir haben ein paar Schüler/innen gefragt, ob sie uns helfen. Das ist gut, denn das schafft eine Verbindung mit dem Theater, mit uns. Dann geht es los. Beide Seiten sind gespannt: Die Schüler/innen und wir. Es herrscht Gelächter, Gemurmel, Sprüche und Scharren. „Das wird nichts“, denkt man.

Doch: Sage keiner, die durch Kino, Internet Video und  TV-geprägten Jugendlichen von heute lassen sich nicht mehr vom Theater packen! Das Gegenteil beweist das Theater in der List mit der wunderbaren Inszenierung von "Feindberührung 2.0". Über 100 Gastspiele in niedersächsischen Schulen haben alle bisherigen Zuschauer insbesondere die Pädagogen überzeugt.

 

Sowohl die Lehrer/innen als auch die Jugendlichen können sich der Faszination dieses Theaters nicht entziehen. Und das in manchmal nicht unbedingt für Theater geeigneten Räumen.

Aber die Darsteller und ein mitfahrender Techniker verwandeln die unterschiedlichsten Räume mit wenigen Handgriffen und Tricks in kleine Theater, die von den Jugendlichen ebenfalls mit großem Staunen wahrgenommen werden. In jeder Schule helfen einige Schüler dabei tatkräftig mit. Bekommen dadurch einen lebendigen Eindruck von den Schauspielern und erfahren so nebenbei, dass auch Theaterspielen mit Arbeit verbunden ist.

Riesenbeifall, der ehrlich ist und von Herzen kommt, belohnen die zwei großartigen Schauspieler nach jeder Aufführung. In den anschließenden Gesprächen mit den Schauspielern kommt immer zum Ausdruck, dass der Inhalt des Stücks mit großem Interesse verfolgt wurde. Die Lehrer sind angetan von der außerordentlichen Ruhe und Disziplin der Zuschauer während des Stücks. Es gibt keine Störungen durch Hinauslaufen, Quatschen oder irgendwelcher Zwischenrufe, die in anderen Veran-staltungen bei der gleichen Klientel oft beobachtet wird

Wir bieten Ihnen das Stück auch als Gastspiel in Ihrer Schule an. Nehmen Sie  Kontakt mit uns auf, um alle organisatorischen und auch finanziellen Bedingungen zu besprechen.

 Die Schulen aus der Region Hannover können auch zu geschlossenen Vorstellungen zu uns ins Theater kommen.

Spichernstr. 13 30161 Hannover   U-Bahn Station Werderstr.Bus: Kriegerstr.

 

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail, wir machen fast alles möglich.

 

Tel:  0511 897 11 946

Fax: 0511 897 11 947

info(at)theater-in-der-list.de   

www.theaterinderlist.de


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