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individuelleSCHULVORSTELLUNGEN

 

Liegen unsere Termine von Schulvorstellungen im THEATER für Ihre SchülerInnen ungünstig? Sprechen Sie uns an, buchen sie Ihre individuelle Schulvorstellung!           

Egal ob Kinder-/Jugendstücke, wir machen ihren Wunschtermin möglich, der sich für Sie und ihre Klasse am Besten in den Schulablauf integrieren lässt.


„Das Boot ist voll!“. 

  Text und Regie: Antonio Umberto Riccò.                                                    Musik: Mark Eichenseher 

  mit:  Willi Schlüter als Vito Fiorino

Zum Inhalt:                                                                                                 Ganz normale Menschen werden plötzlich mit der Rettung (und dem Tod!) von Flüchtlingen konfrontiert. Diese unfreiwillig übernommene Rolle verändert ihr Leben und, zumindest teilweise, ihre Ansichten. Nichts wird mehr so sein, wie es vorher war.      Am Beispiel von Vito, der eine kleine Eisdiele auf Lampedusa betreibt, erlebt das Publikum die Auseinandersetzung mit der Katastrophe und ihre noch nach Jahren spürbaren Folgen. Mitleid und Empathie, Zorn und Ohnmacht, aber auch Hoffnung und Menschlichkeit prägen „Das Boot ist voll!“. Er ist nicht die Beschreibung einer Heldentat, sondern der demütige Versuch einen Sinn in diesem Ereignis (und im Leben selbst) zu finden. Langsam wird das Publikum verstehen, dass nur der Zufall Vito und seine Freunde vor diese Aufgabe gestellt hat. Sie waren einfach da, wo auch wir hätten sein können. Sie haben nur das getan, was man tun musste – und wahrscheinlich die meisten Menschen auch tun würden. So wird die Geschichte eine Auseinandersetzung mit unserer sozialen Verantwortung, unseren Werten und Widersprüchen. 

Das Stück lehnt sich thematisch und inhaltlich an die erfolgreiche szenische Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“, die der Autor mit einer ehrenamtlichen Arbeitsgruppe aus Hannover seit 2014 bundesweit präsentiert hat. „Vitos Monolog“ geht jedoch über die Grenzen der dokumentarischen Beschreibung der Fakten hinaus, die die Lesung prägen, und eröffnet eine gänzlich neue Perspektive auf die Folgen der Flüchtlingsbewegung in unserer Gesellschaft. Aus nüchternen Zahlen und aus Schlagzeilen der Medien wird mit Vito ein Mensch auf der Bühne lebendig mit Gefühlen, Widersprüchen und ehrlichen Fragen. Dieses Theaterstück berührt und soll die jugendlichen Zuschauer auf die Flüchtlingsproblematik aufmerksam machen, sie dafür zu sensibilisieren und die Akzeptanz gegenüber Flüchtlingen erhöhen. Deshalb werden nach jeder Vorstellung Diskussionsrunden angeboten, um sich mit dem Thema Flucht und Migration auf eine andere Weise als gewohnt auseinander zu setzen. Das scheint angesichts der aktuellen Wahlausgänge umso wichtiger, um die demokratischen Wurzeln in unserer Gesellschaft zu stärken und populistischen Parteien den rechten Wind aus den Segeln zu nehmen. zu nehmen. Dafür wollen wir mit den Lehrern und Lehrerinnen in den Schulen eng zusammenarbeiten und mit diesem Theaterstück einen Impuls für fruchtbare Gespräche geben.

Natürlich stehen auch wir für Fragen im Zusammenhang mit dem neuen Projekt gerne zur Verfügung.

Das Theaterstück wird auch als Schulprojekt für Jugendliche                                                  im Zeitraum April bis November 2018 angeboten.

Die Vorstellungen können sowohl im THEATER in der LIST in Hannover, als auch an Schulen in ganz Niedersachsen stattfinden. Lehrkräfte, die das Stück buchen möchten, sollten sich direkt mit dem THEATER in der LIST in Verbindung setzen (info@theater-in-der-list.de oder 0511 89 711 946 – Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr). Kosten für Schulen und Bildungseinrichtungen: 250,- je Vorstellung. 

info@theater-in-der-list.de     oder 0511 89 711 946 – Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr

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Zukunft oder  Ich habe noch nicht so viel Angst

 Jugendstück für eine Darstellerin und Laptop  von Rainer Lewandowski

mit Dominique Marino      

Regie: Rainer Lewandowski 

Jule hat gerade ihre Schulzeit beendet und befindet sich in der Entscheidungs- und Bewerbungsphase für ihre Berufswahl. Eine Phase, durch die jeder Jugendliche, gleich welchen Geschlechts, einmal hindurch muss. Die Situation auf den Arbeitsmarkt ist gesamtwirtschaftlich nicht mehr so, dass jeder davon ausgehen könnte, tatsächlich eine Arbeitsstelle und einen Beruf als Berufung fürs Leben zu finden. Generation Praktikum. Verschärft wird die Lage noch zusätzlich dadurch, dass nächstes Jahr die letzten Absolventen der 13 Schuljahre gleichzeitig mit den ersten Absolventen der 12jährigen Schulzeit auf den Arbeitsmarkt strömen.

Eine berechtigte ‚Angst um die Zukunft’ breitet sich unter den Jugendlichen aus, verstärkt durch eine ungewisse Stellenlage auf einem schrumpfenden Arbeitsmarkt in einer Wirtschafts- und Finanzkrise.

Jule ist daheim geblieben und macht ihre Erfahrungen mit Bewerbungen, Fragebögen und Internet-Interviews mit PersonalsachbearbeiterInnen. Dabei wird ihr mehr und mehr ihre Lage klar, und sie erkennt ihr Eingebundensein in eine gesellschaftliche Entwicklung, die sie nur bedingt für gut und erstrebenswert empfindet. Jule ist politisch interessiert und kennt sich ein wenig aus, wodurch sie eine kritische Sicht auf die soziale und ökonomische Struktur der sie umgebenden Gesellschaft beziehen und formulieren kann.

Caro, Jules beste Freundin, geht einen anderen Weg: Sie macht erst einmal ein soziales Jahr in Afrika.

Dieses Jugendstück versucht einen Blick in das Innere seiner Hauptfigur Jule zu zeigen, in ihre Hoffnungen, in ihre Ängste, in ihre Lebenslage. Dazu benutzt das Stück sehr unterschiedliche Gestaltungsformen vom Song über die gespielte Szene, Emails, Skype Gespräche, Bewerbungsinterviews bis hin zur interaktiven Beteiligung des Publikums, wobei das Publikum kurzzeitig in die gleiche Situation wie Jule versetzt wird.

Es ist mobil und auch ohne technischen Aufwand als Klassenzimmerstück einsetzbar.

Buchungen ab sofort unter 0511 897 119 46

 

gefördert durch:

 


DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK für Schulen und Schulklassen.

Anfragen und Buchungen für Vorstellungen in Ihrer Schule ab September 2016  unter : 0511 / 897 119 46 oder info@ theater-in-der-list.de

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